Donnerstag 22.11.

111 GRÜNDE, POLEN ZU LIEBEN. Lesung mit Matthias Kneip

Stralsund, Mönchstr. 12.

19:00 Uhr

Eintritt frei

Matthias Kneip hat es bereits als Kind am eigenen Leib erfahren: wer in Polen seinen Teller leer isst, bekommt ungefragt Nachschlag. Der Gast ist in Polen nämlich König, und der muss auf jeden Fall vor einem gut gefüllten Teller sitzen. Ein „Danke“ in der Landessprache (dziękuję) bewirkt dabei, dass das Land dem deutschen Gast zu Füßen liegt – schließlich weiß ein Pole ja, welche Überwindung es die deutsche Zunge kostet. Dabei ist Polnisch gar nicht so schwer wie oft angenommen. Die Bestellung einer Zapiekanka (polnisches Fastfood) ist beispielsweise kinderleicht, denn das Wort wird genauso ausgesprochen, wie man es schreibt. Und auch sonst gibt es viele Anknüpfungspunkte zwischen Polen und Deutschland. 111 Gründe, Polen zu lieben ist eine höchst informative literarische Reise durch unser wunderschönes Nachbarland im Osten. Matthias Kneip als einer der bekanntesten Polen-Experten schreibt darin humorvoll und unterhaltsam über die Höhepunkte, Eigenarten und Fettnäpfchen des Landes.

Der Schriftsteller und Journalist Matthias Kneip wurde 1969 als Kind schlesischer Eltern in Regensburg geboren. Neben der Mitarbeit am Deutschen Polen-Institut und für Spiegel Online ist er mit Vorträgen und Lesungen aus seinen Essays und Prosatexten vor allem an Schulen unterwegs.

 

"Es war einmal Pommern". Doku über den Umgang mit dem kulturellen Erbe

Film & Gespräch

Pommersches Landesmuseum, Rakower Str. 9

19 Uhr

Eintritt: 3,50 Euro

 

(Pl/ D 2018, R.: Michał Majerski, 90 Min., Deutsch u. Poln. mit dt. Untertiteln)

Pommern existiert auf beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze, aber wer sind eigentlich die Pommern? Woher kommen sie und wie verhalten sie sich zum kulturellen Erbe der Region? Auf einem Streifzug durch Geschichte und Gegenwart spricht der Regisseur u.a. mit dem Historiker Rudolf von Thadden, Lisaweta von Zitzewitz, der Nachfahrin des pommerschen Adelsgeschlechts, dem Stettiner Autor Artur Liskowacki, u.v.a. Im Anschluss steht der Regisseur für ein Gespräch zur Verfügung.

Ein Projekt der Kulturreferentin für Pommern und Ostbrandenburg in Zusammenarbeit mit polenmARkT e.V. Gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages

Deutsch-polnische Gespräche in Wolgast

Postel Wolgast, Breite Str. 26, 17438 Wolgast

19:00 Uhr

 „Polens Weg in die Unabhängigkeit“

Die deutsch-polnischen Gespräche zu „100 Jahren polnische Unabhängigkeit“ bieten die Möglichkeit, sich näher mit Polen und dem deutsch-polnischen Verhältnis zu befassen. Zu Gast ist diesmal Dr. Przemysław Jackowski aus Neu-Grambow mit einem Einführungsvortrag. Die zweiten „Deutsch-polnische Gespräche in Wolgast“ widmen sich dem schwierigen Weg Polens in die Unabhängigkeit vor 100 Jahren nachdem über 120 Jahre kein polnischer Staat existierte. Gemeinsam soll diskutiert werden, angereichert mit fundiertem historischem Wissen, und versucht werden Zerrbilder vom Nachbarland abzubauen. Mit Ihnen wirft die Deutsch-Polnische Gesellschaft (DPG) Vorpommern e. V. einen Blick auf die deutsch-polnische Geschichte und Gegenwart.

Die Deutsch-Polnischen Gespräche zu „100 Jahren polnische Unabhängigkeit“ sind eine Veranstaltungsreihe der Deutsch-Polnischen Gesellschaft (DPG) Vorpommern e. V. und werden von der Europäischen Union aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert.